BAUER Emmanuel J., Univ.-Prof. Mag.Dr.phil. Mag.theol.

Geboren 1959. Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten Wien, Salzburg und Innsbruck. Promotion und Habilitation in Philosophie. Psychotherapeut (Existenzanalyse) in eigener Praxis. Gründung (1997) und Leitung des interdisziplinären Forschungskreises SYMPEA (Symposion für personal-existentielle Anthropologie). Seit 2001 Ao. Univ.-Prof. für Philosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg.
A-5020 Salzburg, Fachbereich Philosophie (KTh), Franziskanergasse 1/IV
Emmanuel.Bauer@sbg.ac.at


 

KAMMERLANDER Hans 

Geboren 1956 als sechstes Kind einer Bergbauernfamiliein Ahornach im Südtiroler Tauferer Ahrntal. Als 8-jähriger bestieg er seinen ersten Berg, mit 21 Jahren legte er die staatlichen Prüfungen ab und wurde Bergführer und Skilehrer. Seinen Arbeitsplatz hatte er in der Alpinschule Südtirol von Reinhold Messner, der ihm 1982 mit einer gemeinsamen Expedition zur ersten Durchsteigung der Cho-Oyu-Südwestwand den Weg zu den ganz hohen Bergen der Welt öffnete. In den folgenden Jahren bestiegen die beiden gemeinsam und teilweise auf neuen Routen sieben der vierzehn Achttausender.  In der Folge bestieg er insgesamt 13 der 14 Achttausender. Der Aufstieg zum Everest in 16 Stunden und 40 Minuten ist bis heute die schnellste Besteigung der Nordwand des höchsten Berges der Erde. Er absolvierte bis heute rund 2500 Klettertouren auf der ganzen Welt, darunter 50 Erstbegehungen. 15 Jahre lange führte Kammerlander die Alpinschule Südtirol, die er 1988 von Reinhold Messner übernommen hatte. 2002 wurde er in Berlin zum "Offiziellen Botschafter der Berge" ernannt.  Im gleichen Jahr erhielt er von den Provinzen Trient und Südtirol den "Rotary-Preis" für seine besonderen Leistungen und Verdienste um Hilfsprojekte in Nepal. Seit 2009 hat er ein neues Ziel: Er ist unterwegs, um auf allen Kontinenten die sieben jeweils zweithöchsten Berge zu bestreiten. Er hat fünf Bücher (Abstieg zum Erfolg, Bergsüchtig, Am seidenen Faden, Unten und oben, Direttissima zum Erfolg) publiziert. 


 

 

Geboren 1955. Psychologischer Psychotherapeut, Diplom-Pädagoge. Studium der Erziehungswissenschaften (Psychologie, Pädagogik, Theologie). In eigener Praxis tätig. Leiter des Norddeutschen Institutes der Akademie für Existenzanalyse und Logotherapie, Leiter des Weiterbildungscurriculums „Authentisch lehren, leiten und moderieren“, Lehrbeauftragter der Universitäten Wien und Hannover, diverse Veröffentlichungen und internationale Vortragstätigkeit, Vorsitzender der GLE-D, Vorstandsmitglied und Ausbildungsleiter der GLE-International.


 

 

Geboren 1947. Er vertritt seit 1986 das Fach Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung an der Universität Osnabrück. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit in einem entwicklungspsychologischen Projekt am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München und Forschungsaufenthalten in den USA (Michigan, Stanford) und Mexiko lagen seine Forschungsschwerpunkte im Bereich der Selbststeuerung und Affektregulation. Diese Forschung bildete die Grundlage für eine neue Persönlichkeitstheorie, die Fortschritte der Motivations-, Entwicklungs-, Kognitions- und Neuropsychologie integriert (PSI-Theorie). Aufbauend auf dieser Arbeit wurde in den letzten Jahren eine neue Methodik zur Diagnostik persönlicher Kompetenzen entwickelt, die bei Kindern und Erwachsenen eine umfassende Analyse vorhandener und  entwicklungsfähiger Potenziale ermittelt (EOS: Entwicklungsorientierte Systemdiagnostik).
Publikationen: Motivation und Persönlichkeit: Interaktionen psychischer Systeme. Göttingen: Hogrefe (2001); Die Kraft aus dem Selbst. (gemeinsam mit Storch (2011); 7 PsychoGyms für das Unbewusste. Bern: Huber).


 

Geboren 1951. Studium der Medizin und Psychologie in Innsbruck, Rom, Toulouse und Wien. Arzt für Allgemeinmedizin und psychotherapeutische Medizin, Klinischer Psychologe, Psychotherapeut, Lehrtherapeut (GLE), Professor für Klinische Psychotherapie in Moskau, Dozent der Universität Klagenfurt, Vizepräsident der „International Federation of Psychotherapy (IFP)“, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (GLEInternational) mit Sitz in Wien. In eigener psychotherapeutischer Praxis tätig. Forschungsschwerpunkt: phänomenologische Psychotherapie, Methodik, Persönlichkeitsstörungen.
Zahlreiche Publikationen dazu (www.laengle.info).


 

Geboren 1941, seit 1965 Dipl.Soz, seit 1970 Dr.rer.pol, Habilitation 1978. Von 1971 bis 1981 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der technisch-wissneschaftlichen Welt (Starnberg) im Arbeitsbereich von Jürgen Habermas. Von 1981 bis 2001 am Max-Planck-Institut für Psychologische Forschung (München). Bis 2006 Leiterin der AG Moralforschung am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (München). Honorarprofessur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Publikationen: Relativismus als Übergangsphänomen. Auf dem Wege zu einem universalistischen Moralverständnis (In: Zeitschrift für Politik, 57 (2010), S.170-186);  Development of moral motivation from childhood to early adulthood (In: The Journal of Moral Education, 36 (2007), S. 399-414); Integration durch Moral. Moralische Motivation und Ziviltugenden Jugendlicher (zusammen mit Marion Meyer-Nikele und Doris Wohlrab (2006) Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften).


 

Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (affiliiert). Wissenschaftler am Senckenbergischen Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Frankfurt/Main. Wissenschaftlicher Leiter der Entheogen Corporation (Delaware, USA).
Studium der Philosophie und Soziologie (M.A.) an der Universität Hannover und Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Promotion bei Prof. Karl Peter Kisker über existenzphilosophische Aspekte psychotischen Menschseins. Ausbildung in der Praxis Prof. Hanscarl Leuner (Göttingen) und an der psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (Prof. Christian Scharfetter). Von 1998-2010 Psychiater und Psychotherapeut an der Medizinischen Hochschule Hannover. Habilitation 2007 bei Prof. Hinderk M. Emrich (Hannover) zum Thema „Psychophysische Korrelate veränderter Wachbewusstseinszustände“. Von 2005-2010 Ärztlicher Leiter der Modellprojekt-Ambulanz zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger an der Medizinischen Hochschule Hannover. Seit 2006 Gastdozent und Research Associate am Laboratory for Integrative Psychiatry der Harvard Medical School in Boston (USA).
Publikationen: Phänomenologisch-anthropologische Psychiatrie und Psychotherapie. (Hürtgenwald 1996);
Bewusstseinszustände: Konzeptualisierung und Messung. (Münster 2007); Heilungsprozesse im veränderten Bewusstsein. (Berlin 2009, mit T. Dürst); Die Heroingestützte Behandlung Opiatabhängiger. (Bonn 2011, mit O. Dierssen).


 

Universitätsprofessor für Philosophie an der Universität Wien. Klavierstudium an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; Studium der Philosophie, Pädagogik und Geschichte an den Universitäten Wien und Freiburg. Gastprofessuren im In- und Ausland. Vizepräsident des Österreichischen Daseinsanalytischen Instituts.
Publikationen: Grundkurs Medizinethik (Wien 2006, 2. Auflage; japanische Übersetzung Tokyo 2011);
Menschenwesen – Lebewesen. Überlegungen zur leiblich-personalen Natur des Menschen (In: Bauer E (Hg) Freiheit in philosophischer, neurowissenschaftlicher und psychotherapeutischer Perspektive, München 2007, 127-137); Homo quodammodo totum ens. Überlegungen zum Methodenproblem einer Anthropologie (In: Runggaldier, E, Niederbacher B. (Hg) Was sind menschliche Personen? Ein akttheoretischer Zugang. Frankfurt u.a. 2008, 37-54).