ABSTRACTS SYMPOSIA

Psychotherapie & Beratung 

 

Susanne Jaeger Gerlach
Ich bin, wie ich bin! Aber so will ich nicht mehr sein!

Mitte des Lebens. Die Eigenarten wurden bisher verteidigt, der zurückgezogene Lebensstil bewusst gewählt – meint sie. Die Einsamkeit ist gewachsen. Die Sehnsucht nach geteiltem und mitgeteiltem Leben, nach Beziehung und Begegnung außerhalb der Berufstätigkeit ist neu für sie. Gewachsen ist auch die Angst – dass alles so bleibt und dass alles sich verändert, wenn sie der Sehnsucht folgt. In diesem Vortrag berichte ich über den Veränderungsprozess einer Patientin unter Einbeziehung ihrer nächtlichen Traumgeschichten. 


 

Martin Hötzer
Crescendo

Petrus, so erzählen es die Evangelien, verleugnet den Freund Jesus, als dieser in die tödlichen Mühlen der (Religions-)Gesetze gerät. Als in jener Nacht der Hahn zum dritten Mal kräht, wird dem Petrus der Verrat bewusst und er weint bitterlich… Meisterhaft illustriert J.S. Bach in seiner Matthäus-Passion den Weg der Reue als existenziellen Prozess des Wachstums über sich selbst hinaus.
Im Workshop widmen wir uns dieser Passage, indem wir uns  mit den Texten und der musikalischen Umsetzung und Ausdeutung durch Struktur und Dynamik beschäftigen und indem wir in die Musik eintauchen, um uns selber bewegen zu lassen.


 

Susanne Jaeger Gerlach
Die Rolle der nächtlichen Träume für Entscheidungen zum Anderswerden
Personsein zwischen Tag- und Nachtgeschehen in Zeiten der Veränderung

In diesem Workshop stelle ich einiges aus dem Handwerkszeug der Existenziell-Narrativen Traumarbeit (ENTA) vor, außerdem einen Ausschnitt aus einer Traumarbeit mit einer Patientin in einem Veränderungsprozess, um dann an von Workshop-Teilnehmern mitgebrachten Traumsequenzen gemeinsam zu üben