ReferentInnen

///ReferentInnen
ReferentInnen2019-06-25T14:37:23+02:00

REFERENTINNEN UND REFERENTEN IM PLENARPROGRAMM

BAUER Joachim, Univ.-Prof. Dr med.

Univ.-Prof. Dr med. Joachim Bauer ist Arzt (Internist, Psychiater), Psychotherapeut und war langjährig im Bereich der Neurowissenschaften erfolgreich als Forscher tätig. Er leitete Teilprojekte in mehreren Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie mit einem renommierten Forschungspreis geehrt. Bauer ist Autor viel beachteter Sachbücher (darunter meheere Bestseller), in denen er eine Brücke schlägt zwischen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen einerseits und Medizin, Psychotherapie und Pädagogik andrerseits. Professor Bauer lebt und arbeitet in Berlin, wo er eine Gastprofessur innehat und an mehreren Instituten lehrt.

DORRA Helmut

Studium der Philosophie, Theologie und Pastoralpsychologie. Existenzanalytiker und Logotherapeut. Heilpraktischer Psychotherapeut. Coach und Lebensberater in freier Praxis. Lehrausbilder der GLE-I. Leiter des Hamburger Institutes der Akademie für Existenzanalyse und Logotherapie.

GLATHE Steffen, MA, Dr. med.

Facharzt für Radiologische Diagnostik, Arzt in Weiterbildung für Psychiatrie/Psychotherapie EA (in Ausbildung unter Supervision)

Master of Theology

Autor, Publizist

www.steffen-glathe.de

KEUPP Heiner

Jg. 1943, Studium der Psychologie und Soziologie in Frankfurt am Main, Erlangen und München. Diplom, Promotion und Habilitation in Psychologie, war von 1978 bis 2008 Professor für Sozial- und Gemeindepsychologie an der Universität München. Aktuell Gastprofessor an der Universität Bozen. Kommissionsvorsitzender für den 13. Kinder- und Jugendbericht der deutschen Bundesregierung zur Gesundheitsförderung und Prävention (2007 – 2009). Arbeitsinteressen beziehen sich auf soziale Netzwerke, gemeindenahe Versorgung, Gesundheitsförderung, Jugendforschung, individuelle und kollektive Identitäten in der Reflexiven Moderne, Bürgerschaftliches Engagement und Missbrauch in pädagogischen und kirchlichen Institutionen (Kloster Ettal, Stift Kremsmünster, Odenwaldschule). Mitglied der vom deutschen Bundestag beschlossenen Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs.

Publikationen (Auszug):

  • Psychosoziales Handeln im gesellschaftlichen Umbruch (1987)
  • Soziale Netzwerke (1987)
  • Riskante Chancen (1988)
  • Verunsicherungen (1989)
  • Zugänge zum Subjekt (1993),
  • Psychologisches Handeln in der Risikogesellschaft (1994),
  • Identitätsarbeit heute (1997);
  • Der Mensch als soziales Wesen (1998);
  • Eine Gesellschaft der Ichlinge – Zum gesellschaftlichen Engagement Heranwachsender (2000);
  • Grundkurs Psychologie (2001);
  • Identitätskonstruktionen – Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne (2006);
  • Subjektkonzeptionen im Diskurs (2007);
  • Armut und Exklusion. Gemeindepsychologische Analysen und Gegenstrategien (2010);
  • Erschöpfende Arbeit (2010);
  • Zur Selbsthilfe befähigen (2012);
  • Freiheit und Selbstbestimmung in Lernprozessen ermöglichen. Freiburg (2012); Capability: Verwirklichungschancen zur positiven Jugendentwicklung (2012);
  • Heraus aus der Ohnmachtsfalle. Psychologische Einmischungen (2013);
  • Der Alterskraftunternehmer (2015).
  • Reflexive Sozialpsychologie (2016);
  • Sexueller Missbrauch und Misshandlungen in der Benediktinerabtei Ettal: Ein Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung (2017);
  • Schweigen -Aufdeckung – Aufarbeitung: Sexualisierte, psychische und physische Gewalt im Benediktinerstift Kremsmünster (2017);
  • Die Odenwaldschule als Leuchtturm der Reformpädagogik und als Ort sexualisierter Gewalt (2019).

MANSOUR Ahmad

Ahmad Mansour ist Diplompsychologe,  Autor, Gründer und Geschäftsführer der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention (MIND prevention). Von 2015 – 2018 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für demokratische Kultur in Berlin und als beratender Programm Director bei der European Foundation for Democracy in Brüssel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Salafismus, Antisemitismus sowie psychosoziale Fragen und Probleme bei Migranten muslimischer Herkunft. Er führt Schulungen mit der Polizei, Pädagogen und Sozialarbeitern durch, unter anderm über Indikatoren und mögliche Präventionsansätze gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und Antisemitismus. Für sein grosses soziales Engagement wurde er u.a. von politischen Behörden, Vereinigungen für Demokratie und Toleranz sowie von jüdischen Gemeinschaften mehrfach mit bedeutenden Preisen geehrt. Im Oktober 2015 erschien sein erstes Buch mit dem Titel „Generation Allah: Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“ und im August 2018 sein zweites Buch „Klartext zur Intergration – gegen falsche Toleranz und Panikmache“.

POINTNER Susanne, Mag.

Psychologin, Psychotherapeutin (Existenzanalyse), Lehrtherapeutin der GLE-International. Paartherapeutin, Psychotraumatherapeutin, Ausbildnerin und Trainerin (u. a. Lebens- und Sozialberatung & Lifecoaching), Supervisorin, Coach. Internationale Vortragstätigkeit, Lektorin an der Sigmund Freud Universität Wien. Entwicklung und Leitung der GLE-Weiterbildung „Existenzanalytische Paartherapie“. Leitung des Wiener Instituts und Vorstandsmitglied der GLE Österreich, Vorstandsmitglied der GLE-International. Präsidentin der Imago Gesellschaft Österreich, Leitung der Imago Paarambulanz.

WILLUTZKI Ulrike, Prof. Dr. phil.

WILLUTZKI Ulrike, Prof. Dr. phil.

Frau Professor Ulrike Willutzki ist psychologische Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und seit 2013 Lehrstuhl-inhaberin für „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ am Departement für Psychologie der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke. Im Rahmen der Ausbildung psycho-logischer PsychotherapeutInnen bietet sie Kurse und Supervisionen an und sie leitet die Universitäre Psychotherapeutische Ambulanz des Departements für Psychologie und Psychotherapie der Universität Witten. Zu ihren klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten gehören affektive Störungen, soziale Angststörungen, Ressourcenaktivierung in der Psychotherapie, Supervision, Online-Interventionsangebote sowie Ausbildungsforschung. Sie ist Mitgiled im Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie und Chair des Steering Committes der SPRISTAD-Studie (Society of Psychotherapy Interest Section on Training an Professional Development).

ulrike.willutzki@uni-wh.de 

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