Einschulung und Supervision zur Phänomenologischen Forschung für Abschlussarbeiten

OrtReferentIn(nen)TerminFortbildungspunkte
Zoom-KonferenzSilvia LängleDonnerstag
19.1.2023,
17 bis 20 h
Die Teilnahme ist kostenlos und es werden drei Fortbildungspunkte vergeben.

Derzeit finden alle geplanten Termine online statt

Ein weiterer Termin für Herbst 2022 ist in Planung

Anfragen und Anmeldung bei Silvia Längle: unter silvia@laengle.info

Vernetzungstreffen für Forschungsinteressierte und Forschende

Die Treffen finden einmal im Quartal statt. Neben Vermittlung von Informationen zu unterschiedlichen Themen dienen sie vor allem dem Austausch und der Vernetzung zwichen TherapeutInnen und ForscherInnen.

OrtReferentIn(nen)Termin
ZOOM - KonferenzIngrid Lamprecht/Philipp Steinmüller
Thema: IDCL, Studiendesign
Mittwoch
22.06.2022
19:00 bis 20:40

Anfragen und Anmeldung bei Mag. Maximilian Hetzel unter: forschung@existenzanalyse.org

Praxis-Forschung in der Existenzanalyse

OrtReferentIn(nen)Termin 
Kongress Lindau- Besuch nur mit gültiger Kongresskarte möglich Astrid Görtz, Clemens Fartacek, Silvia LängleSamstag 29.04.2022 15.50 – 16.30
gle@existenzanalyse.org

Vorstellung der Abschlussarbeit mit der Forschung und Einführung in die IDCL-Diagnostik

OrtReferentIn(nen)TerminAnmeldung
OnlineIngrid Lamprecht, Katharina HaubmannIn Planungingrid.lamprecht@existenzanalyse.org

Forschungsprojekte

Forschung in der GLE (existenzanalytische Psychotherapieforschung)

Psychotherapieforschung ist charakterisiert durch eine umfassende wissenschaftstheoretische Verankerung, die weit über den verkürzten Begriff der Evidenzbasierung hinausgeht. Die spezifische wissenschaftstheoretische Position der Psychotherapieforschung impliziert einen multiparadigmatisch und methodenpluralistischen Forschungsansatz. Sie gründet im Verständnis des Menschen als bio-psycho-soziales Subjekt, das in seiner Komplexität und spezifischen Veränderungslogik nur in einer Zusammenschau unterschiedlicher wissenschaftlicher Methodologien fassbar und erforschbar ist.

Vorstellung von Methoden und aktuellen Studien

Studie zur Evaluation von Existenzanalytischer Psychotherapie in freier Praxis

Wer: alle niedergelassenen PsychotherapeutInnen

Ziel: Nachweis der Wirksamkeit der Psychotherapie bei KlientInnen mit den Störungsbildern Depression, Panikstörung, Agoraphobie, Burnout

Methode: Prä-Post Studiendesign: KlientInnen beantworten zu Therapiebeginn und zu Therapieabschluss Fragebögen zu symptomatischen Belastungen, existentiellen Kompetenzen, interpersonellen Problemen und störungsspezifischen Belastungen. Durch statistische Auswertung der Differenzen werden die Änderungen sichtbar, die sich im Zeitraum der Therapie ergeben haben.

Evaluation stationärer Existenzanalytischer Therapie bei Suchterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen

Wer: Therapiestation CARINA in Feldkirch

Ziel: Wirksamkeitsnachweis der Existenzanalysen Psychotherapie bei Personen mit Sucht- und Persönlichkeitsstörungen im stationären Setting; Erforschung der Wirkmechanismen

Methode: Kombination von quantitativer (Fragebögen) und qualitativer (Interviews) Methoden, um sowohl die Effektivität, als auch die Wirkmechanismen untersuchen zu können

Phänomenologische Forschung

Wer: Alle niedergelassenen PsychotherapeutInnen

Ziel: Verstehen in einem größeren theoretischen Zusammenhang (z.B. mit Grundmotivationen oder der PEA); Informationsgewinn, der über das eigentlich Gesagte hinausgeht

Methode: semi-strukturiertes Interview (5 Fragen, die an den Grundmotivationen orientiert sind). Phänomenologische Analyse anhand von 7 Schritten unter Zurückstellen von Vorwissen und voreiligen Interpretationen

Ein Therapierückblick aus existenzanalytischer Sicht als Methode der qualitativen Psychotherapieforschung

Wer: Alle niedergelassenen PsychotherapeutInnen

Ziel: Erkenntnisgewinn therapeutischer Wirkmechanismen

Methode: In einem gemeinsamen Rückblick in Form eines Dialogs zwischen Therapeut und Klient werden Einsichten in die Therapie aus Sicht der PatientInnen gewonnen

Ausbildungsevaluation (in Zusammenarbeit mit der Society for Psychotherapy Research - Interest Section on Training and Development)

Wer: PsychotherapeutInnen in Ausbildung

Ziel: Entwicklungsprozesse in der psychotherapeutischen Ausbildung zu untersuchen und nachzuvollziehen. Veränderungen bei Auszubildenden über die Zeit verfolgen und Einflüsse zu identifizieren, welche die Entwicklung der Auszubildenden fördern oder behindern.

Methode: Befragung der Auszubildenden zu verschiedenen Zeitpunkten.

Syneidetische Phänomenologische Forschung